Technologien
  • Marian Audio-Systeme verfügen über eine Reihe wichtiger und nützlicher Funktionen, die über die alleinige Bereitstellung von Ein- und Ausgängen hinausgehen und den Einsatz im professionellen Umfeld erst wirklich ermöglichen. Hierzu gehören insbesondere ausgeklügelte Synchronisations- und Routingmöglichkeiten, sowie das hochoptimierte Treiberdesign. Die folgende Liste verschafft einen kleinen Einblick in das umfassende Leistungsspektrum:

  • t1HighSpeed-Treiber-Suite (MultiClient)

    Alle Marian-Software-Audiosysteme sind mit einer kompletten Treibersuite für Microsoft Windows ausgestattet. ASIO 2.0, GSIF 2, WDM Kernel-Streaming, DirectSound (keine Emulation) und MME werden unterstützt. Alle Treiber sind multiclientfähig, so dass mehrere Applikationen zur gleichen Zeit auf verschiedene I/O-Devices der Audiosysteme zugreifen können, und werden stetig weiterentwickelt. Alle Treiber zeichnen sich durch einfache Bedienung und hohe Performance mit niedrigen Latenzzeiten aus. Die komplette Funktionalität steht 3rd-Party-Entwicklern als API-Dokumentation zur Verfügung.

  • t1No-Interrupt-Architektur in MARC-Serie

    Durch ein einzigartiges Design benötigen MARC-Audiosysteme unter Windows XP/2000 keinen IRQ. Damit wird nicht nur ein störungsfreier Audio-Betrieb mit hoher Performance ermöglicht, gleichzeitig stehen mehr Ressourcen für andere System-Komponenten, wie z. B. DSP-Karten zur Verfügung.

  • t1TDM-SyncBus und Multicard-Support

    Alle MARIAN-Audiosysteme besitzen die Fähigkeit zur problemlosen Kaskadierung. Audiosysteme der MARC- oder TRACE-Serien können auf diese Weise zu einem flexiblen und preisgünstigen Multikanal-System kombiniert werden, in dem nicht nur die gleiche Wordclock, sondern auch die sampleexakte Start/Stop-Synchronisation aller angeschlossenen I/Os sichergestellt ist. Der kartenübergreifende TDM-Sync-Bus (TRACE-Serie) ermöglicht zudem ein freies Routing von bis zu acht Audiokanälen über alle installierten Systeme hinweg. Damit können einzelne Kanäle oder komplette Sub-Mixes anderen TRACE-Systemen zur Verfügung gestellt werden. Ein TRACE-Verbund mit Ein- und Ausgängen jeden Typs - analog oder digital - kann so als Router, Patchbay, Konverter oder Splitter fungieren, bei dem z. B. externe Effektgeräte mit Zero-Latency an eine Karte zur Nutzung für alle anderen Karten angeschlossen werden. Damit wird letztlich ein vollwertiges modulares Audiosystem Realität, in dem beliebige I/Os miteinander kombiniert werden können.

    Das hierfür erforderliche SyncBus-Kabel kann bei MARIAN bestellt werden.

  • t1Sampleexakte Start/Stop-Synchronisation alle Kanäle

    Alle Audiosysteme garantieren die sampleexakte Start/Stop-Synchronisation aller Kanäle im Mehrkanal-Harddisk-Recording-Einsatz. Die völlige Unabhängigkeit der Stereo-Kanalpaare - ein unentbehrliches Erfordernis z. B. im Broadcast-Einsatz - ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

  • t1Zero-Latency-Monitoring

    Auf allen Ausgängen können beliebige Eingangssignale verzögerungsfrei abgehört werden. Die flexiblen Routingmöglichkeiten erlauben dabei sogar ein Umschalten der Signalquellen im laufenden Wiedergabebetrieb. Die Monitoring-Modi OnRecord und OnPunch werden unterstützt.

    Automatic Record Monitoring: Die angewählten Eingänge werden nur dann wiedergegeben, wenn in der Recording-Software eine Aufnahme dieser Kanäle durchgeführt wird.

    Automatic Punch In Monitoring (in Samplitude/Sequoia): Der geroutete Eingang wird nur dann "freigeschaltet", wenn dies über die Record-PunchIn-Funktion festgelegt wurde. Anwender, die mit einer anderer Recording-Software arbeiten, können dieses Feature ausblenden.

  • t1Hardware-DSP-Mixer

    Marian-Audiosysteme der neusten Generation verfügen über einen komplett in die Hardware integrierten Digital-Mixer mit zahlreichen Funktionen. Damit können z. B. alle Eingangs- und Ausgangs-Signale völlig latenzfrei geroutet und abgehört werden. Der Mixer ist mit Gain, Solo, Mute und mehreren Stereo-Bussen, mit denen z.B. Kopfhörer-Mixe erstellt werden können, ausgestattet. Der Mixer ist optisch konfigurierbar, alle I/O-Gruppen und einzelne Mixer-Sektionen können wahlweise angezeigt oder ausgeblendet werden. Audio- und Layouteinstellungen können in Session-Dateien gespeichert und wieder geladen werden (Total Recall).

  • t1Latency Boost

    Für die MARIAN USB2-Systeme wurde eine Reihe von Technologien entwickelt, die den ungestörten Datentransfer sicherstellen und für minimale Latenzen sorgen. Darunter auch die revolutionäre Latency-Boost-Technologie. Sie ermöglicht die direkte Kommunikation mit der Hardware, verringert und stabilisiert die Latenzzeiten auf dem USB2-Bus. Damit stoßen MARIAN USB2-Systeme nicht nur in Latenzbereiche vor, die bisher den schnellsten PCI-Lösungen vorbehalten waren, sondern zeichnen sich auch durch die Stabilität einer einmal gefundenen Latenzeinstellung aus, die auch bei gleichzeitiger Verwendung aller I/Os einen konstanten Datentransfer - ohne notwendige Nachkorrektur - sicherstellt.

  • t1Digital I/Os und DAT-Marker-Support

    Digital-I/Os verhalten sich absolut neutral und beeinflussen das Signal nicht. Sie sind damit auch für digitale non-audio Signale, wie AC3, geeignet. Marian-Audiosysteme mit Digital-Eingang unterstützen die Übertragung von DAT-Markern im digitalen Datenstrom. Auf diese Weise ist es möglich, komplette DAT-Aufnahmen in den PC zu übertragen, ohne Start-Informationen zu verlieren.

  • t1Hardware Pitch

    Die direkt in der Hardware erfolgende zeitliche Anpassung ermöglicht es Software-Anwendungen, die diese Funktion unterstützen, Audio-Signale einem vorliegendem Timecode ohne Verzögerung und CPU Belastung nachzuführen.

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